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Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)

Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)
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Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)
Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)
Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)
Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)
Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)
Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)
Chlustinia keyserlingi (Barrande, 1846)

Produktbeschreibung

Bei diesem Trilobiten handelt es sich um eine außergewöhnliche Rarität der Art Chlustinia keyserlingi aus Tschechien. Mit einer Länge von etwa 42 mm ist dieses Stück keineswegs klein. Die Erhaltung ist bemerkenswert gut: Es finden sich keine verrissenen Spindelringe oder andere grobe Beschädigungen. Die pygidialen Dornen sind deutlich sichtbar. Diese könnten wohl theoretisch noch teilweise aus der Negativseite übertragen werden. Dies würde jedoch zwangsläufig dazu führen, dass das Negativ verloren geht oder zumindest beschädigt wird.
Die Art Chlustinia keyserlingi gilt als beinahe mystisches Fossil des tschechischen Ordoviziums. Insbesondere, wenn es um vollständige, artikulierte Exemplare geht.
In älterer Literatur findet sich gelegentlich die Bezeichnung Chlustinia detecha ¦najdr, 1984. Dieses Taxon wird heute jedoch als Synonym von Chlustinia keyserlingi betrachtet.
Systematisch hat die Art eine lange und wechselvolle Geschichte. Ursprünglich wurde sie 1846 von Barrande als Odontopleura keyserlingi aufgestellt. Aufgrund der ausgeprägten Bestachelung wurde sie später im Handel und in populären Quellen gelegentlich auch als Dicranurus keyserlingi bezeichnet. Dies betrifft insbesondere frühe marokkanische Exemplare, die auf den Fossilienmarkt gelangten. Möglicherweise wollte man die Art dadurch deutlicher von Odontopleura ovata abgrenzen. Vermutlich war die Arbeit von Pribyl & Vanek (1965), in der die Gattung Chlustinia korrekt aufgestellt wurde, vielen Händlern nicht bekannt. Sie erschien zudem auf Tschechisch und war daher weniger zugänglich als der „alte Barrande“, der in vielen Bibliotheken als Standardwerk gehütet wird. Selbst heute ist die Diskussion der systematische Stellung der Gattung Chlustinia aktiv. Sie wurde durch Ramsköld and Chatterton (1991) zu den Acidaspidinae gestellt, aktuell durch Mergl (2014) wird diese wieder zu den Odontopleurinae zugeordnet. 
Insgesamt handelt es sich bei diesem Stück um ein extrem seltenes Exemplar in sehr guter Erhaltung, vollständig mit Positiv- und Negativseite. Zudem in einer respectable Größe.
 
 

Herkunft:

Prag - Brumlovka,  Barrandium,  Tschechien 
Größe Matrix :ca. 125 x 100 mm & 119 x 78 mm
Alter:Oberes Ordovizium, Katium Bohdalec Formation (ca 452 Ma)

 

 


Art.Nr.: 12047